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Seminar für freiheitliche Ordnung
der Kultur, des Staates und der Wirtschaft e.V.

Schriftenreihe "Fragen der Freiheit"
 

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Tätigkeitsbericht
2001/2002


I. Das Jahr 2001


Im Jahre 2001 widmete sich das Seminar für freiheitliche Ordnung mit vier Tagungen wiederum zentralen Problemfeldern der gesellschaftlichen Entwicklung.




Übersicht

I. Das Jahr 2001

Übersicht

Bildungspolitik

Am Anfang stand die Tagung zum Thema: “Die Zukunft des Bildungswesens – frei von staatlicher Bürokratie und privatem Kommerz”. Wenn es noch eines Beweises für die Orientierungslosigkeit der Politik auf diesem Gebiet bedurft hätte – die Reaktionen auf die Pisa-Studie haben ihn geliefert: bundesweit einheitliche Mindeststandards, die jetzt gefordert werden, um die Leistungsfähigkeit des Bildungswesens zu erhöhen, passen in ein zentralistisches System, das in seiner ordnungspolitischen Grundstruktur nicht angetastet, sondern nur in seiner Effizienz erhöht werden soll. Damit beschränkt man sich, wie schon in der Vergangenheit, auf pädagogische und organisatorische Veränderungen, deren Kennzeichen es ist, daß sie die ordnungspolitische Alternative, nämlich das Bildungswesen auf Autonomie, Vielfalt und Wettbewerb zu gründen, nicht in Erwägung ziehen. Wieviel von oben verordnete Erneuerungswellen müssen Lehrer und Schüler noch über sich ergehen lassen – von der Mengenlehre und Ganzwortmethode bis zum sog. offenen Unterricht -, wie groß soll die Resignation an der Basis ob dieser ständig in ihrer Richtung wechselnden Fremdbestimmung noch werden, bis vielleicht auch einmal den Kultusministern und ihren Bürokraten die Einsicht dämmert, daß bisher nicht immer falsch geplant wurde, sondern das Prinzip zentraler Planung selbst der Fehler ist.


Dabei darf nicht verkannt werden, daß die Angst vor der Freiheit im Bereich des Bildungswesens insofern einen berechtigten Kern hat, als die Befreiung aus staatlicher Vormundschaft nicht in die Abhängigkeit von privaten ökonomischen Interessen führen darf. Mit der Tagung wurde diese Problemstellung aufgegriffen und gezeigt, wie das Bildungswesen bei sachgerechter Ausgestaltung und Finanzierung den Menschen nicht nur die Möglichkeit gibt, ihre kulturellen Motive und Anliegen zur Geltung zu bringen, sondern die kulturelle Ausrichtung der Interessen auch mit einer Kraft ausstattet, die sie – für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung – ausreichend robust und widerstandsfähig macht gegen die Anfechtungen einer nie ganz auszuschließenden, ständig latent drohenden Kommerzialisierung. In einer Zeit allgemeiner Ratlosigkeit, in der Rezepte von gestern so offensichtlich wie selten bisher ihre Eignung verloren haben, die gesellschaftlichen Probleme bei uns und anderswo auf der Welt zu lösen, erscheint es besonders fatal, am Zukunftspol der Gesellschaft, bei Erziehung und Bildung, die Kinder mit einem zentralistischen, bürokratischen System zu empfangen, zu dessen zuverlässigsten Ergebnissen der Verlust der Freude am Lernen, an Spontanität und Kreativität gehören. So wichtig daher einzelne Reformen auf diesem oder jenem Gebiet auch sein werden: die wichtigste Reform wird diejenige sein, die dem Bildungswesen eine freiheitliche und zugleich funktionsfähige Verfassung gibt.


Dabei gibt es durchaus hoffnungsvolle Signale. Sie kommen aus dem Hochschulbereich, denn hier wird durch die Einführung der Globalhaushalte ein Schritt getan, der in der Folge eine Finanzierung der Hochschulen über Bildungsgutscheine ermöglicht – eine Finanzierungsform, die es gestattet, Hochschulautonomie wirklich und umfassend einzuräumen, weil der durch den Bildungsgutschein installierte Wettbewerb gewährleisten wird, daß von der Autonomie im Sinne einer qualitativ hochwertigen und effizienten Lehre Gebrauch gemacht werden wird. Im übrigen führt vielleicht gerade die allseitige Ratlosigkeit auf dem Gebiet der Bildungspolitik zu mehr Offenheit für Vorschläge, wie sie mit dieser Tagung und auch in dieser Schriftenreihe von Anfang an gemacht würden. So gesehen kann die heutige Diskussion um den Bildungsgutschein vielleicht auch als ein Erfolg der Bemühungen gewertet werden, die im Seminar für freiheitliche Ordnung seit seiner Begründung in dieser Richtung unternommen wurden.

Übersicht

Generationenvertrag


Mit der Tagung “Metamorphosen des Generationenvertrages” hat das Seminar ein weiteres, in der öffentlichen Diskussion immer mehr in den Vordergrund tretendes Thema aufgegriffen. Eine Übersicht über die grundlegenden Zusammenhänge des Auf- und Abbaus der Schuldverhältnisse zwischen den

Generationen machte die Strukturfehler der heutigen Alterssicherung und die Oberflächlichkeit der diskutierten Reformvorschläge deutlich. Ein Generationenvertrag, der nur die mittlere und die ältere Generation einbezieht, die junge dagegen ausklammert, und damit einen von drei Beteiligten außer Betracht läßt, verdient diese Bezeichnung nicht und kann allenfalls als ein kupiertes Umlageverfahren bezeichnet werden. Kein Tag, an dem das angeblich nicht mehr funktionierende Umlagesystem und seine notwendige Reform nicht in den Zeitungen für Schlagzeilen sorgte. Und überall die Überzeugung, daß eine Ergänzung (oder gar Ersetzung) durch Kapitaldeckung unvermeidlich sei. Nirgends aber die Erkenntnis, daß unser bestehendes System gar kein richtiges, allenfalls ein halbes Umlageverfahren darstellt, weil es so tut, als ließe sich Altersvorsorge zwischen der mittleren und älteren Generation allein, also ohne die nachwachsende Generation bewerkstelligen. Der offensichtliche Tatbestand, daß Altersvorsorge ohne Kinder unmöglich ist, wird verdrängt, und das, was vom Umlageverfahren dann noch übrigbleibt, abgewogen gegen die Vor- und Nachteile des Kapitaldeckungsverfahrens, das aber, recht besehen, auch nicht ohne die 3. Generation auskommt. Herauskommt eine Diskussion auf ungeklärter Grundlage, die nur zu scheinbar klaren Resultaten führen kann.

Es mag nicht in direktem Zusammenhang miteinander stehen, paßt aber alles ins gleiche Bild: eine rückläufige Kinderzahl, eine Ausklammerung der jungen Generation aus dem notwendigen Zusammenhang des Generationenvertrages, ein erstarrtes und auch im internationalen Vergleich finanziell schlecht ausgestattetes Bildungswesen! Alles Abbild einer Gesellschaft, die die Tatkraft zur Gestaltung der Zukunft zu verlieren scheint und immer mehr von der Vergangenheit, von verfestigten Besitzständen und Vorurteilen und von den Rezepten von vorgestern lebt. Der vom früheren Bundespräsidenten Herzog geforderte Ruck, der durch unsere Gesellschaft gehen müsse, konnte und kann nur als Notwendigkeit empfunden werden vor dem Hintergrund einer allgemeinen Erstarrung, die zwar periphere Änderungen, aber keine substanzielle Erneuerung zuläßt. So bleibt es die große Anforderung an alle, denen diese Verfassung unseres gesellschaftlichen Zustands bewußt ist, über die weiterhin notwendige Aufklärungs- und Bildungsarbeit hinaus zu überlegen, wie ein Zeichen gesetzt werden kann, durch das die Menschen aus der Lethargie und Resignation, die die Folge der Vergangenheits-Bestimmtheit unserer Verhältnisse sind, erweckt und herausgerissen werden können.

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Von der DM zum Euro


Der zum Jahreswechsel anstehende Übergang von der DM zum Euro-Bargeld war Anlaß für die Tagung über “Das Bargeld in der Volkswirtschaft – die DM geht, der Euro kommt”. Bei dieser Tagung ging es vor allem darum, den Blick zu schärfen für die bei der Umstellung von der DM auf den Euro sichtbar werdenden Phänomene rund ums Bargeld. Dazu waren Vertreter aus den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels, der Banken und der Notenbank als Referenten geladen, die die bevorstehende Umstellung aus ihrer Sicht beleuchteten und den Blick für die zentrale, meist unterschätzte Bedeutung des Bargeldes in der Volkswirtschaft schärften. Es wäre wünschenswert, wenn sich jemand der Aufgabe unterziehen würde, aus den Mitteilungen dieser Verbände und Institutionen ihre rückblickenden Erfahrungen, die sie bei dem Umtausch machen konnten, zu ermitteln und auf ihre währungspolitische Bedeutung hin auszuwerten.

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Wasser als knappe Ressource


Mit der Tagung “Wenn das Wasser knapp wird ...” griff das Seminar ein Problem auf, das als zunehmende Knappheit von Süßwasser weltweit zu einem immer größeren Versorgungsproblem und, daraus resultierend, zum Anlaß von ökonomischen und kriegerischen Auseinandersetzungen wird. Bei aller Unbefangenheit, die gegenüber einem solchen neuen Problemkomplex zu fordern ist, stellte die Tagung doch zugleich für das Seminar die Herausforderung dar, die bisher für andere Naturreiche, vor allem für den Boden erarbeiteten Einsichten auf ihre Übertragbarkeit auf das Element Wasser hin zu überprüfen. Aus der Sicht des Seminars geht es dabei darum, für Zugang, Nutzung und Teilhabe der Menschen an den Naturreichen zu einer Sichtweise zu gelangen, die natürlich der Verschiedenheit der Elemente Rechnung trägt, aber zugleich die Gemeinsamkeiten ihrer ordnungspolitischen Behandlung herausarbeitet. Was für den Boden an allgemeinen, grundlegenden Einsichten und Maßstäben bis hin zur konkreten Ausgestaltung einer funktionsfähigen und gerechten Bodenordnung erarbeitet worden ist, muß harmonieren und ergänzt werden durch eine analoge Behandlung der anderen Naturreiche. Damit werden aktuelle Problemfelder des Ressourcenzugangs und der Ökologie einem erweiterten Verständnis erschlossen und zugleich gewinnt eine solche erweiterte Sicht durch ihre Bewährung auf verschiedenen Feldern an Überzeugungskraft. Die Wassertagung war dazu ein wichtiger, vielversprechender Ansatzpunkt. Für die Luft in ihrer Eigenschaft als Aufnahmespeicher für CO2-Emissionen hatten wir uns schon zuvor durch unsere Klimatagung um eine Klärung bemüht.

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Fragen der Freiheit


Auch in “Fragen der Freiheit” war die Bodenfrage und eine entsprechende Anwendung ihrer Grundlagen auf die übrigen Naturreiche das beherrschende Thema des Jahres 2001 . In Heft 258 wurde die Tagung zur Klimapolitik dokumentiert, die wir im Jahr zuvor veranstaltet hatten. Damit wurde zugleich der erste, bedeutende Anwendungsbereich für die Einsichten erschlossen, die in Heft 257 für den Bo
den noch einmal umfänglich dargestellt und begründet worden waren. Hoffentlich gelingt bald einmal eine quer durch alle Naturreiche hindurchgehende Gesamtdarstellung dieses Problemfeldes!

Übersicht

Der Umstand, daß die grundlegende Schrift von Dieter Suhr “Gleiche Freiheit” seit Jahren vergriffen ist, hat uns veranlaßt, sie als Doppelheft der “Fragen der Freiheit” wieder verfügbar zu machen. Wer sich in das unser ganzes gesellschaftliches Leben durchziehende Spannungsverhältnis von Freiheit und Gleichheit hineindenken will, dem sei dieses Heft noch einmal wärmstens zur Lektüre empfohlen.


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II. Das Jahr 2002

Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik


Die Tagungsarbeit des Seminars im Jahr 2002 begann mit der eigentlich schon für 2001 geplanten, aber verschobenen Tagung mit Heiner Flassbeck, der als langjähriger Leiter der Konjunkturforschungsabteilung beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, kurzzeitiger Staatssekretär im Bundesfinanzministerium unter Lafontaine und jetzt bei der Unctad, Genf tätig, zu dem kleinen Kreis prominenter Wissenschaftler gehört, die der Nachfrage und damit der Konjunktur überhaupt noch ein nennenswertes Gewicht bei der Deutung unserer wirtschaftlichen Malaise beimessen. Flassbeck hat uns eine in vieler Hinsicht aufschlußreiche Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der USA, Europas und Japans im letzten Jahrzehnt gegeben. Doch zeigt sich sogleich am Beispiel Japan die Begrenztheit einer Sichtweise, die die Nachfrage stabilisieren will, ohne an unserem Geldwesen eine Änderung herbeizuführen. In der Nachfolge von Keynes werden zwar die Nachfrageaggregate – der Verbrauch, die Investition, der Staatshaushalt und der Export – analysiert und es werden Wege zu ihrer Beeinflussung gesucht, um sie in ihrer Summe zu verstetigen. Dabei spielt auch die Geldpolitik durchaus eine Rolle, aber eben nicht die Geldordnungspolitik. Man hat damit die typischen Nachfrager im Visier, läßt aber ihre Freiheit unangetastet, mit der staatlichen Einrichtung, durch die die Nachfrage vermittelt wird, nämlich dem Geld, nach ihrem Belieben umzugehen. Sowohl für die Analyse als auch für die Therapie konjunktureller Schieflagen wird damit die Psychologie zu einer Schlüsselwissenschaft. Dabei hat Keynes durchaus eine Geldtheorie entwickelt, nach der durch entsprechende Ausgestaltung des Geldes selbst das Konjunkturproblem gelöst werden kann und die Psychologie der verschiedenen Nachfragegruppen, soweit sie konjunkturrelevant ist, von der Ausgestaltung dieses Nachfragemittels beherrscht wird. Aber leider wurde Keynes in Deutschland insofern nur oberflächlich zur Kenntnis genommen und seine weiterführenden Ansätze und Gedanken wurden nicht aufgegriffen. So wußte auch Flassbeck letztlich keine Therapie für die japanische Situation.


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Elementarseminar zum Zins


Als Erweiterung unserer geldpolitischen Seminare diente die Tagung “Der Zins – Antrieb oder Störfaktor der Wirtschaft?”. Mit dieser Tagung, die von der Teilnehmerzahl die erfreulichste des ganzen Jahres war, wird der Kreis unserer Elementarseminare, soweit sie sich auf das Geldwesen beziehen, abgerundet und vervollständigt.


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Die Gesamtordnung


Mit der Tagung “Kultur, Staat und Wirtschaft als Entfaltungsräume des Menschen” stand wieder einmal - als Abschluß der gesamten Reihe bisher ausgearbeiteter Elementarseminare – eine Gesamtschau auf das “Soziale Kunstwerk” (Schiller) und damit eine Gesamtdarstellung dessen an, worauf die Bestrebungen des Seminars für freiheitliche Ordnung gerichtet sind. Immer wieder ist es notwendig, darauf hinzuweisen, daß es sich bei der Sozialordnung um ein organisch wirkendes Ganzes handelt, in dem der Mensch nur dann zu seiner wesensgemäßen Entfaltung kommt, wenn ihm die Teilordnungen des sozialen Organismus dies gestatten. So wird verhindert, daß dem Menschen für seine Entwicklung eine einseitige ökonomische oder ideologische Richtung vorgezeichnet wird, denn nur in der harmonischen Ausbildung aller seiner Anlagen bewahrt er sein Menschentum. Nur so auch kommt man zu einer befriedigenden Gesamtsicht der sozialen Verhältnisse.


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Der Bildungsgutschein


Mit der Tagung “Der Bildungsgutschein – ein Schritt zu pädagogischer Freiheit und Vielfalt” wurde der aktuell wohl wichtigste Schritt zur Reform unseres Bildungswesens thematisiert. Der dahinterstehende Vorschlag, mit staatlich finanzierten Bildungsgutscheinen in der Hand der Schüler und Studenten die Schulen und Hochschulen in Autonomie entlassen zu können, weil sie sich dann im Wettbewerb bewähren müssen, wird vom Seminar für freiheitliche Ordnung seit Jahrzehnten auf Tagungen und in den “Fragen der Freiheit” propagiert. Vielleicht ist es ja auch eine Frucht dieser Bemühungen, daß der Vorschlag nun in der bildungspolitischen Debatte ernsthaft diskutiert wird und somit in den Bereich der politischen Aktualität gelangt. Damit wäre nicht nur für die Auflockerung des staatlichen Schulwesens, sondern zugleich für die Chancengleichheit der privaten Schulen ein Schritt von kaum zu überschätzender Bedeutung erreicht.

Übersicht

Reform des Föderalismus


Mit der Tagung “Föderalismus – Fehlentwicklungen und Reformbedarf” endete die Tagungsarbeit des Jahres 2002. Der Föderalismus in Deutschland ist insbesondere problematisch geworden, seitdem es üblich geworden ist, unterschiedliche Mehrheitsverhältnisse in Bundestag und Bundesrat für eine Blockadepolitik der Bundesländer zu nutzen, weil wesentliche Gesetzesvorhaben dann nur noch gemeinsam oder gar nicht verwirklicht werden können. Die Erkenntnis, daß der Reformstau ganz wesentlich hierauf beruht und daß man dem nur begegnen kann, indem man den Ländern mehr Eigenständigkeit, mehr Einnahmequellen und Finanzierungsverantwortung zubilligt, dafür aber in der Bundespolitik ihren Einfluß schwächt, ist mittlerweile quer durch alle Parteien recht weit verbreitet und der Leidensdruck in Form des Reformstaus dürfte inzwischen auch ein Ausmaß erreicht haben, das zu Handlungen zwingt. Weniger durchschaut sind die Probleme des Föderalismus im Bereich des Bildungswesens und schließlich wird um die föderale Verfassung und Struktur Europas zur Zeit besonders intensiv gerungen, weil die neuen Festlegungen in Kraft gesetzt werden sollen, bevor die Osterweiterung wirksam wird.


Übersicht

Fragen der Freiheit


Für die “Fragen der Freiheit” bildete Heft 261 eine gewisse Abrundung des in Heft 257 mit der Bodenfrage und in Heft 258 mit der Klimafrage angesprochenen Problemkreises, und zwar durch eine Darstellung der Verbindungen und wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen der Rohstoff- und der Klimafrage.


In Heft 262 kamen unter dem Gesamtthema “Geld und Währung – national und international” verschiedene Aspekte der Geldordnung zur Sprache, insbesondere in einem längeren Beitrag zur internationalen Währungspolitik von Heiner Flassbeck.


Mit Heft 263 wurden im wesentlichen Probleme aufgegriffen, die bereits in den Tagungen behandelt worden waren, vor allem durch eine mehr philosophische Betrachtung über “Das Ganze und die Teile”, durch Darstellung der verschiedenen Facetten des Föderalismusproblems sowie mit einigen Betrachtungen zur Geldpolitik.


Mit dem letzten Heft dieses Jahres (Heft 264) wurden durch die Dokumentation unserer Föderalismus-Tagung die Betrachtungen aus Heft 263 zu diesem Thema fortgeführt.


III. Die Tagungen des Jahres 2003


Abschließend seien hier noch die für das Jahr 2003 geplanten Tagungen und Termine* aufgeführt:


Termin T a g u n g s t h e m a Ort


08-09. Februar Das Geld im Kreislauf der Volkswirtschaft Bad Boll

29.-30. März Vergessener Faktor Boden Neviges

28.-29. Juni Arbeitslosigkeit ist überwindbar! Bad Boll

12.-13. Juli Wenn die Rohstoffe knapp werden ... Bad Boll

11.-12. Oktober Menschenrechte und Globalisierung Bad Boll

15.-16. November Reform der Altersversorgung – Keine Rentenreform Bad Boll

ohne Erneuerung des Generationenvertrages

*) Änderungen vorbehalten! Nähere Auskünfte beim Seminarbüro und im Internet unter www.sffo.de


Wir möchten die Gelegenheit wahrnehmen, allen Freunden und Förderern des Seminars für ihre Unterstützung unserer Bestrebungen zu danken, und bitten Sie, sich auch weiterhin mit uns dafür einzusetzen, daß das, was in Bezug auf eine freiheitliche Ordnung von Kultur, Staat und Wirtschaft bisher erreicht worden ist, nicht wieder verfällt, und die darüber hinausgehenden, überfälligen Reformen nun ebenfalls energisch propagiert und angepackt werden.


Mit freundlichen Grüßen


Seminar für freiheitliche Ordnung e.V.



Fritz Andres

(Vorstandsmitglied)


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letzte Änderung am 06.06.2005