Seminar für freiheitliche Ordnung
der Kultur, des Staates und der Wirtschaft e.V.


Schriftenreihe "Fragen der Freiheit"
 

Wie kommt 
das Neue 
in die Gesellschaft?


Tagung 

vom

20. - 21. November 1999

im Seminargebäude

Ein Blick in die Geschichte zeigt, daß jede Gesellschaft Einrichtungen und - geschriebene und ungeschriebene - Gesetze, kurz: eine Ordnung braucht, daß diese Ordnung aber auch den sich ändernden Verhältnissen und Entwicklungen immer wieder angepaßt werden muß. Wie ein Fluß von seinem Bett gehalten und geleitet wird, das er sich doch auch selber bahnt, so trägt und prägt die Ordnung das Leben der Menschen und wird zugleich von ihnen gestaltet.

Die Ordnung kann offen sein für Entwicklungen und dem Neuen in der Gesellschaft neben dem Bestehenden eine echte Chance bieten, sie kann aber auch erstarren und dann nur noch die Fortsetzung des Bisherigen bzw. die Wiederholung des Gleichen zulassen. Erstarrte Ordnungen geraten in zunehmenden Widerspruch zu den Lebensbedürfnissen der Gesellschaft. Es entsteht ein Problem- und Reformstau, der, wenn er nicht bald wieder abgebaut wird, sich irgendwann in ungeregelter Weise entlädt. 

Die Frage von Starre und Offenheit der Ordnung ist daher entscheidend für die gedeihliche Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. In der Tagung sollen die verschiedenen Bereiche des Sozialen Organismus daraufhin überprüft werden, ob sie hinreichend offen für das Neue sind und wo sie Ursachen für den vielbeklagten Reformstau enthalten.


Samstag, den 20. November 1999

09.30 Öffnung des Tagungsbüros

10.00 Begrüßung, Einführung in das Tagungsthema

10.15 Bewahrung und Erneuerung 

- als Grundmotive gesellschaftlicher Entwicklung 
Fritz Andres, Kirn


11.00 Pause

11.15 Aussprache

12.30 Mittagspause

14.30 Kaffeeangebot  im Tagungsraum

15.00 Die Überwindung der Schule. 

Vom Lehrer als Anfänger auf immer höherem Niveau
- Rüdiger Iwan, Schwäbisch Hall 


16.00 Pause

16.30 Aussprache

18.00 Abendpause

20.00 Wie kommt das Neue in die Unternehmen?

Thorsten Schmidt, Uni Witten-Herdecke


Sonntag, den 21. November 1999

09.00 Föderalismus 

- Ursache für Reformstau oder Bedingung
gesellschaftlicher Wandlungsfähigkeit? 
Eckhard Behrens, Heidelberg


10.00 Pause

10.30 Chancen der Erneuerung im nächsten Jahrhundert 

- Aussprache mit Referenten und Teilnehmern


11.30 Tagungsrückblick

12.00 Tagungsende
 

Tagungsleitung : 
Fritz Andres, Kirn; Eckhard Behrens, Heidelberg

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Empfohlene Literatur Preis
"FRAGEN DER FREIHEIT", 
           Heft  187 Zur Idee der freien Bildung
DM -7,50
"FRAGEN DER FREIHEIT" 
     Heft  199 Die Revolution von 1789 
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          Heft 223 Reformen sind möglich
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letzte Änderung am 08.11.1999.