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Schriftenreihe "Fragen der Freiheit" |
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| Wem
gehört die Erde?
05. März
2004
in
73087
Bad Boll, Badstraße 35
Während sich die Forderung nach einer Bodenreform in früheren Zeiten meist nur auf den Boden und seine gerechte Verteilung bezog, muß heute in mehrfacher Hinsicht weiter ausgeholt werden: Nicht nur der Boden, auch viele andere natürliche Ressourcen sind knapp und damit als Verteilungsprobleme brisant geworden. Und spätestens mit dem Heraufkommen der neuzeitlichen Umweltprobleme ist klar geworden, daß es neben der gerechten Verteilung auch um eine wirksame Begrenzung geht – eine Begrenzung der Nutzung der Natur durch den Menschen. Während der Zusammenhang zwischen gerechter Verteilung des Ressourcenzugangs und der Friedensfrage schon immer gesehen wurde und in der Gegenwart durch die zunehmende Verknappung des Trinkwassers besondere Aktualität bekommt, hat sich die ökologische Bewegung lange Zeit für die Fragen der Verteilungsgerechtigkeit kaum interessiert. Kann man aber im Ernst erwarten, die ökologisch notwendigen Begrenzungen der Ressourcennutzung ließen sich in einer Gesellschaft durchsetzen, die die Teilhabe an den Ressourcen dem Zufall, der Willkür oder der Gewalt überläßt? Schließlich hat für viele Menschen vor allem durch die Umweltprobleme das Naturverhältnis eine geradezu religiöse Dimension angenommen: dürfen wir verbrauchen, was wir allein schon im Hinblick auf zukünftige Generationen nur als ein anvertrautes Gut, uns nur zu schonendem Gebrauch überlassen, ansehen dürfen? Mit
der von Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (CGW) und
Seminar für freiheitliche Ordnung (Sffo) gemeinsam gestalteten
Tagung soll der Vielfalt und Bedeutung dieser Dimensionen einer
Bodenreform nachgespürt werden. Über die Arbeit von FIAN,
einer NGO, die weltweit für wirtschaftliche Menschenrechte
einschließlich des Rechts auf Zugang zum Boden eintritt,
berichtet uns deren Vertreter, Armin Paasch.
09.00
Begrüßung
und Vorstellung der Veranstalter Christen für
gerechte Wirtschaftsordnung e.V. (CGW)
und Seminar für
freiheitliche Ordnung e.V. (SffO) 09.30
Die Bodenfrage als
Gestaltungs-, als Nutzungs- und als
Verteilungsproblem – Fritz Andres, Kirn (SffO) 10.30 Pause 11.00
Gerechte
Verteilung als
Voraussetzung friedlicher
Globalisierung – Eckhard Behrens, Heidelberg (SffO) 12.00 Mittagspause 14.00 Kaffee im Tagungsraum 14.30
Sozialphilosophische und religiöse
Aspekte der Bodenreform –
Fritz Andres, Kirn (SffO) 15.30 Kaffeepause 16.00 “Brot, Land und
Freiheit”: Weltweite
Kampagne für
Agrarreform – Armin Paasch, Herne (FIAN) 18.00 Abendpause 20.00 Biblische Quellen
zur Bodenreform – Dr.
Chistoph Körner,
Erlau (CGW) |
| Empfohlene Literatur | Preis |
| "FRAGEN DER FREIHEIT", Heft
38 u.a. mit: Lösung der Bodenfrage im Sinne des Privateigentums und der Sozialen Marktwirtschaft |
€
2,50
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| "FRAGEN DER FREIHEIT", Heft
208 Brüderliche Bodenordnung |
€
5,00
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| "FRAGEN DER FREIHEIT", Heft
210 Das Erbbaurecht - Bodennutzung ohne Spekulation |
€
5,00
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| "FRAGEN DER FREIHEIT", Heft
215 Die Bodenfrage wird bewußt - u.a. mit Positionspapier des Seminars zur Reform der Bodenordnung |
€
5,00
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| "FRAGEN DER FREIHEIT", Heft
239 Bodenordnung und Frieden |
€
5,00
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| "FRAGEN DER FREIHEIT", Heft
245 Fortschritt und Armut |
€
5,00
|
| "FRAGEN DER FREIHEIT", Heft
257 Wieviel Erde braucht der Mensch? |
€
5,00
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